Regie: Gabriel Mascaro, BR/MX/CL/NL 2025, 86 min., Drama

„Eine wunderbar poetische Emanzipationsgeschichte über Widerstandskraft und das Leben im Jetzt.“ (Kleine Zeitung)

„Einer der schönsten Filme des Jahres.“ (Berliner Morgenpost)

Mit diesem Film nimmt Gabriel Mascaro das Publikum mit auf eine transformative Reise durch den Amazonas und erzählt eindringlich vom Streben nach Freiheit. Auf den 75. Internationalen Filmfestspielen von Berlin wurde der bildgewaltige und kraftvolle Film u. a. mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet. Der überraschende Roadtrip einer älteren Frau spielte sich auch schnell in die Herzen des Publikums, denn er ist ein hypnotisches Erlebnis, dem man sich hingibt und das man so schnell nicht wieder vergisst.

Damit junge Menschen ungestört ihre Produktivität steigern können, werden in einem dystopischen Brasilien Menschen über 80 Jahren gezwungen, in eine Seniorenkolonie zu ziehen. Als Tereza (großartig: Denise Weinberg) 77 Jahre alt ist, wird die Altersgrenze aber auf 75 Jahre herabgesetzt. Sie erhält einen Termin zum Umzug in die Kolonie, muss ihren Arbeitsplatz verlassen und ihre Tochter Joana wird als ihr Vormund eingesetzt.
Doch Tereza will sich nicht schon jetzt auf diesen letzten Lebensabschnitt einlassen und flüchtet. Sie macht sich auf den Weg den Amazonas entlang, um sich ihre Träume zu erfüllen. Als erstes sucht sie den Bootsführer Cadu auf, der ihr das Steuern eines Bootes beibringen soll.


Foto: © Guillermo_Garza_Desvia_Alamode-Film