In Kooperation mit dem LGBTIQ-Stammtisch Amstetten

Drehbuch u. Regie: Charline Bourgeois-Tacquet, FR, 2021, 99 min., Komödie

„Lebenslust und schiere Daseinsenergie machen aus Der Sommer mit Anaïs einen wunderbar leichten Film.“ (Katja Nicodemus, Die Zeit)

Anaïs (Anaïs Demoustier) ist eine rastlose junge Studentin voller Lebensfreude und Energie. Sie ist zwar schon dreißig, inszeniert aber jeden Morgen mit teenagerartiger Unbekümmertheit ein Dauerchaos um sich herum, als gäbe es kein morgen. Sie lebt im Hier und Jetzt, ist ständig in Bewegung, hat große Pläne für die Zukunft und setzt ihren vitalen Charme als Allzweckwaffe ein.

Anais lebt in Paris und wollte eigentlich mit ihrem Freund Raoul zusammenziehen, wohnt aber jetzt doch lieber allein in der großen, viel zu teuren Wohnung. Den Abschluss ihrer Doktorarbeit über Leidenschaft im 17. Jahrhundert schiebt sie vor sich her. Bei einer Party lernt sie den deutlich älteren Verleger Daniel kennen und beginnt halbherzig eine Affäre mit ihm. Daniel hingegen ist mit der Schriftstellerin Emilie (Valeria Bruni Tedeschi) liiert. Und als Anais eines Tages auf der Straße zufällig Emilie erkennt, spricht sie sie an und äußert ihre Bewunderung.
Nach dieser ersten Zufallsbegegnung versucht Anais alles, um Emilie näher zu kommen. Schließlich nimmt sie pro forma einen Uni-Job in der Bretagne an, nur um die dort referierende Emilie wieder ansprechen zu können. Die beiden Frauen lernen einander kennen und entdecken mehr als nur Sympathie füreinander.

Foto: © Les Films Pelléas – Année Zéro