Drehbuch u. Regie: Daniel Sánchez Arévalo, ES 2025, 112 min., Tragikomödie
„Der Film fühlt sich an wie eine Umarmung – eine Umarmung, die dem Publikum vor Augen führt, dass die Welt trotz aller Missstände und Mängel ein Ort ist, an dem es sich zu leben lohnt – der absolute Feel-Good-Film.“ (CINEMANIA)
Vor zwei Jahren erschütterte ein tragisches Schiffsunglück das kleine Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste Spaniens, bei dem neun Menschen zu Tode kamen. Nun versuchen die Einwohner, ihr traditionelles „Rondalla“-Musikensemble wiederzubeleben, um die Trauer hinter sich zu lassen und die Begeisterung wiederzugewinnen.
Durch die gemeinsamen Proben findet die Dorfgemeinschaft allmählich wieder zusammen, und als man beschließt, am jährlichen regionalen Musikwettbewerb teilzunehmen, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ebenfalls ums Leben kam.
Mit Mut und Entschlossenheit bringt Andrea frischen Wind in die Proben. Sie verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so nach und nach die Lebensfreude der Menschen. Doch der Weg ist kein leichter: Die Lücken, die das Unglück hinterlassen hat, sind auch im Ensemble spürbar, und zwischen Hoffnung, Zweifel und Trauer gerät die Harmonie der Gemeinschaft immer wieder ins Wanken.
Der Film basiert nicht direkt auf einer spezifischen wahren Begebenheit, ist jedoch tief in der Realität der galicischen Küstenkultur verwurzelt.
Foto: © Alamode Film
