Drehbuch u. Regie: Maura Delpero, IT/FR/BE 2024, 119 min., Drama

In Kooperation mit Dante Alighieri Amstetten

„Eine grandiose Familiensaga aus den italienischen Alpen!“ (SCREEN DAILY)

Dieses unwiderstehliche Porträt eines fast verschwundenen Lebens in den Südtiroler Bergen war der italienische Film des Jahres 2025, Oscar-Kandidat, ein Publikumsliebling an den Kinokassen und wurde mit sieben italienischen Filmpreisen ausgezeichnet!

1944: In Vermiglio, einem abgelegene Dorf im Trentino, lebt die kinderreiche Familie des Lehrers Graziadei in sehr einfachen, ärmlichen Verhältnissen, aber im Einklang mit der schönen Umgebung der Ostalpen. Die drei Schwestern Lucia , Ada und Flavia teilen sich ein Bett und vertrauen sich ihre geheimen Wünsche und Sorgen an. Als gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zwei sizilianischen Deserteure auftauchen, werden sie vom Lehrer im Heuschober versteckt. Die 18-jährige Lucia verliebt sich in den schweigsamen Pietro, wird von ihm schwanger und möchte ihn heiraten. Pietro willigt ein, hält um ihre Hand an und die Hochzeit findet statt. Dann aber erreicht die Nachricht vom Kriegsende das Dorf, und die Familie drängt Pietro, nach Sizilien zu fahren, um seiner Mutter mitzuteilen, dass er gesund überlebt hat. Pietro verspricht der schwangeren Lucia, so bald wie möglich zurückzukehren. Doch es kommt wochenlang keine Nachricht von ihm.

Vermiglio ist von Maura Delperos eigener Familiengeschichte inspiriert und greift Geschehnisse aus dem Leben ihres Vaters auf, der in Südtirol lebte.

Foto: Polyfilm Filmverleih