Drehbuch u. Regie: Markus Schleinzer, AT/DE 2026, 93 min., Historiendrama
„Ein seltenes, tief berührendes Kinoereignis!“ (ARD)
„Ein grandioser Film, meisterhaft inszeniert!“ (THE HOLLYWOOD REPORTER)
Rose ist in den Wirren des 30-jährigen Krieges (1618 – 1648) angesiedelt und erzählt von einer Frau, die sich, als männlicher Soldat verkleidet, und dadurch Integration in eine Dorfgemeinschaft erhofft. Die Hauptrolle übernahm Sandra Hüller, die wegen ihrer herausragenden schauspielerischen Leistung bei der diesjährigen Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.
In einem abgeschiedenen protestantischen Dorf erscheint eines Tages ein mysteriöser Soldat. Er behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofes zu sein, und er kann auch ein Dokument vorweisen, das seinen Anspruch bestätigt. Der Fremde setzt nun alles daran, hier sein Glück zu finden. Allerdings wird sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz durch sein Geheimnis erschwert: Er ist unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts ins Dorf gekommen. Um seine Ziele zu erreichen, schreckt er auch nicht vor einer arrangierten Ehe mit Suzanna (Caro Braun), der Tochter eines Großbauern, zurück. Als Suzanna von einem Unbekannten schwanger wird, glaubt sich Rose am Ziel ihrer Wünsche; denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
Die Figur der Rose ist inspiriert von zahlreichen dokumentierten Berichten über als Männer verkleidete Frauen in der europäischen Geschichte.
Foto: © Schubert ROW Pictures
